Hass II

Ein Mensch, sehr gut und immer nett
glaubt man ist von Sinnen,
wenn man falsche Sachen tät
und recht anfängt zu Spinnen.

Die Tat an sich, das denkt er ja
Ist ein verzeihlich Tun
Doch müht er sich hie und da
Ohne Rast und Ruhn

Verzeihend wie er ist,
ohne Einspruch Hilfe bringt
doch lenkt des Menschen reiche List
bis bettelnd ER um Hilfe ringt.

Am Boden er verzweifelt wandelt
Des Menschen böse Absicht sieht
Doch machtvoll er sich nach oben zieht
Und ein letztes mal noch handelt.

Der Hass lenkt nun sein tun und machen
Versucht sich nun zu wehren
Wo Wut und Hass aneinander krachen
Werden sie an seiner Seele zähren.

Seines Handelns nicht mehr mächtig
Und ohne sein Gefallen,
Tut er dinge so verdächtig
Die in seinem Kopfe schallen.

Gefangen in dem Hassgefühl
Dass er ihm nicht entrinne
Spinnt sein netz schamlos und kühl
Betäubend seine sinne

Beginnt zu verachten, was er vorher geliebt
Hat Freund zu Feind gemacht
In Trance gefallen, aus seinem Leben flieht
So leicht hat er’s sich gedacht

Was er getan, dass wollt er nicht
Doch war er zu verletzlich
Die Handlungen aus seiner Sicht
Sind unverziehn gesetzlich

11.5.07 23:41

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