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Herzenshass

Kennst du das Gefühl wenn dein Herz stehen bleibt?
Wenn du auf andere Menschen blickst mit großem Neid?
Wenn deine Tränen nicht mehr fließen wollen?
Wenn deine Sorgen einfach nur sterben sollen?

Obwohl du auf der Stelle sterben könntest…
Und dein Leben hinter dir lassen möchtest…
Dein Körper will deine Seele nicht los lassen.
So musst du nun mit deinem Herzen hassen.

11.5.07 23:30, kommentieren

Liebe Oder Hass?

Ich weiß nicht was es ist,
es ist nicht klar.
Manchmal, da ist es ganz nah und real,
doch will ich danach greifen, ist es weg.

Ich seh es nur noch mit Mühe,
Kann mir nicht mehr vorstellen,
Dass es mal da war..
Was war es?

Das frag ich mich nun,
Sitze hier und denke nach.
Denke an Dich, denke an mich, doch vor allem denke ich an uns.
Es war wunderschön,
Ein Lächeln, ein Kuss, ein Blick - alles war klar.
War es Liebe?

Nein, das kann es nicht gewesen sein,
Das geht einfach nicht, denn ich hasse Dich!
Hasse Dich für all die wunderbaren Sachen die wir erlebt haben,
Die Du mir gezeigt hast.
Wären diese nicht passiert, würde es nicht schmerzen.

Hasse ich Dich wirklich?
Ich weiß es nicht, sag Du es mir:
Liebe ich Dich oder hasse ich Dich?
Ich glaube, ich liebe Dich..
Liebe Dich so sehr, dass ich Dich schon fast hasse.

Kann nicht mehr ohne Dich.
Was soll ich denken? Was soll ich machen?
Will dich vergessen - unmöglich!
Komm zurück.

11.5.07 23:32, kommentieren

Hass Der Seele

Etwas drückt mich ein
und lässt mich allein.
Suche den Platz, um weiterzuleben,
aber kann ihn nicht anstreben.

Verzweifelt such ich umher
und sehe keinen Ausweg mehr.
Tief ist der Schmerz in meiner Seele
und der Dreck in meinem Schädel.
Will nur noch laufen und entkommen,
aber das Unsichtbare hat schon gewonnen.

Es drängt mich wieder in mein Glashaus
und schaut voll Hass aus seinem raus.
Beginne zu schreien
und verfluche alles um mich herum.

Fühle mich dumm und hilflos.
Wie es meinen Schmerz wohl genießen muss.
Meine Seele wird taub und alles wird still.
Ich weiß nicht, was ich machen will.

Greife zu meiner einzigen Waffe.
So beweiß ich mir,
dass ich mich selbst am meisten hasse.
Tief drücke ich das Messer in meinen Arm
und plötzlich wird er ganz warm.

Ich sehe das rote Wasser fließen
und spüre, wie tränen über meine Wangen gießen.
Ich rede mir ein jetzt wieder glücklich zu sein
und warte ab,
wie schnell wieder Vergangenheit wird aus diesem Schein.

11.5.07 23:36, kommentieren

Hass I

Schwarze Wolken umgeben mich ich habe so einen Hass auf dich
Du siehst mich an
Ich schau zurück
Dieser Wahnsinn macht mich noch verrückt.
Meine Nerven liegen Blank
Ich kann nicht mehr
Wieso fühl ich mich so leer?
Meine Gedanken sind ein einziger verwirrter Haufen..
Ich würde dir so gerne dein Grab schaufeln…

11.5.07 23:39, kommentieren

Hass II

Ein Mensch, sehr gut und immer nett
glaubt man ist von Sinnen,
wenn man falsche Sachen tät
und recht anfängt zu Spinnen.

Die Tat an sich, das denkt er ja
Ist ein verzeihlich Tun
Doch müht er sich hie und da
Ohne Rast und Ruhn

Verzeihend wie er ist,
ohne Einspruch Hilfe bringt
doch lenkt des Menschen reiche List
bis bettelnd ER um Hilfe ringt.

Am Boden er verzweifelt wandelt
Des Menschen böse Absicht sieht
Doch machtvoll er sich nach oben zieht
Und ein letztes mal noch handelt.

Der Hass lenkt nun sein tun und machen
Versucht sich nun zu wehren
Wo Wut und Hass aneinander krachen
Werden sie an seiner Seele zähren.

Seines Handelns nicht mehr mächtig
Und ohne sein Gefallen,
Tut er dinge so verdächtig
Die in seinem Kopfe schallen.

Gefangen in dem Hassgefühl
Dass er ihm nicht entrinne
Spinnt sein netz schamlos und kühl
Betäubend seine sinne

Beginnt zu verachten, was er vorher geliebt
Hat Freund zu Feind gemacht
In Trance gefallen, aus seinem Leben flieht
So leicht hat er’s sich gedacht

Was er getan, dass wollt er nicht
Doch war er zu verletzlich
Die Handlungen aus seiner Sicht
Sind unverziehn gesetzlich

11.5.07 23:41, kommentieren

11.5.07 23:44, kommentieren